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Mikronährstoffmängel

Hast du dich auch schonmal gefragt, ob du eigentlich ausreichend Mikronährstoffe aufnimmst oder ob dir doch etwas fehlt? Überall wird über Nahrungsergänzungsmittel gesprochen und du weißt gar nicht mehr, was nun wahr ist, wo du anfangen sollst und ob du überhaupt welche brauchst? Ich fühl das! Und deshalb bringen wir heute mal ein wenig Licht ins Dunkel.

Was sind Mikronährstoffe?

Unter Mikronährstoffen versteht man Stoffe, die keine Energie geben und somit auch keine Kalorien haben. Dabei handelt es sich vor allem um Vitamine und Mineralstoffe (Mengen- und Spurenelemente). Manchmal werden auch Fettsäuren noch dazugezählt. Bei den Fettsäuren sind vor allem die Omega-3-Fettsäuren sehr wichtig. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, schau dir mal meinen Blogbeitrag “Warum du Omega-3 supplementieren solltest” an.

Folgen eines Mikronährstoffmangels

Die Folgen von Mikronährstoffmängeln können sehr unterschiedlich sein. Eines der häufigsten Symptome ist Energielosigkeit und Müdigkeit. Doch es gibt noch weitere:

  • verminderte Produktion von Magensäure und Verdauungssäften
  • schlechte Gesundheit der Schleimhaut (z.B. Magen- und Darmschleimhaut)
  • Konzentrationsprobleme
  • Hautprobleme
  • Haarausfall
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Zyklusstörungen
  • geschwächtes Immunsystem
  • negativ beeinflusste Darmflora
  • depressive Verstimmungen
  • geringere Stressresilienz
  • brüchige Nägel
  • Krämpfe
  • PMS
  • uvm.

Warum sind Mikronährstoffe auch für deine Darmgesundheit so wichtig?

Ohne eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen kann der Körper nicht optimal funktionieren. Das bedeutet auch, dass ggf. nicht ausreichend Verdauungsenzyme gebildet werden können oder sich die Darmschleimhaut nicht gut regenerieren kann. Außerdem kann es zum Beispiel auch zu Schilddrüsenproblemen kommen, die dann wiederum zu einer veränderten Verdauung führen. Es ist ein Kreislauf.

Ist der Darm nun aber geschädigt, können ggf. bestimmte Nährstoffe nicht mehr richtig aufgenommen werden. Das heißt: Wir brauchen dringend Mikronährstoffe und gleichzeitig können wir sie vielleicht nicht so gut aufnehmen. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. 

Das Testen von Mikronährstoffmängeln und ggf. Supplementieren ist deshalb gerade bei Verdauungsbeschwerden, Reizdarm und Intoleranzen enorm wichtig.

Ursachen von Mikronährstoffmängeln

In den Zeiten der Jäger und Sammler waren die Menschen tatsächlich ausreichend versorgt. Das wurde auch in Studien nachgewiesen. Da waren jedoch nicht nur die Lebensweise und Lebenserwartung eine andere, sondern auch die Lebensmittel. Die Pflanzen aus dieser Zeit enthielten mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zum Beispiel wesentlich mehr Eisen als die heutigen. 

Bereits mit der Agrarrevolution litten die Menschen unter teilweise erheblichen Nährstoffmangeln. Die extreme Ausnutzung der Böden hat diese Problematik in den letzten Jahren weiter verschärft.

 

Früher gab es das doch auch nicht

Vielleicht denkst du dir jetzt: “Aber früher gab es das doch auch nicht”. Ja, das stimmt. Nahrungsergänzungsmittel und der Fokus auf Mikronährstoffe sind eine relativ neue “Erfindung”. Hier ist jedoch die Frage, ob früher Nährstoffmängel überhaupt untersucht wurden? Wir wissen noch lange nicht alles über unseren Körper und die Zusammenhänge. Jeden Tag gibt es neue medizinische Erkenntnisse. Wusste man da schon, was man heute über diese Zusammenhänge und den Einsatz von Vitaminen und Mineralstoffen weiß? Konnte man das schon umfassend untersuchen? Konnte man es schon richtig messen? 

Zudem haben sich die Lebensumstände allein in den letzten 40 Jahren massiv verändert. Unsere Arbeits- und Lebenswelt ist in den meisten Fällen eine komplett andere: Mehr Stress, weniger Bewegung, fast nur in Innenräumen, viel blaues Licht durch PC & Smartphone, dauerhafte Erreichbarkeit, veränderte Ernährungsgewohnheiten etc. Die Entwicklung chronischer Erkrankungen und (stiller) Entzündungen hat zugenommen. Auch das sorgt für einen stärkeren Bedarf an Mikronährstoffen.

Intoleranzen & Reizdarm

Wenn du nun von Intoleranzen betroffen bist, schränkt das deinen Konsum von Lebensmitteln zusätzlich ein. Gerade bei einer Fructoseintoleranz ist der Verzehr von Obstmengen in den meisten Fällen sehr gering. Hier kann es sehr schnell zu Mikronährstoffmängeln kommen. Denn auch deine Intoleranzen haben ja eine Ursache, durch die sie begünstigt werden und diese beeinflusst in sehr vielen Fällen auch die Nährstoffaufnahme. Und wenn du dich an den Anfang dieses Beitrags erinnerst: Wir brauchen gleichzeitig ausreichend Mikronährstoffe, um unsere Verdauung gut zu unterstützen.

 

Sollte ich Nahrungsergänzungsmittel nehmen?

Gefühlt gibt es hier zwei strikte Lager. Die einen sagen: Nein, früher ging es ja auch ohne und man kann alles mit der Ernährung decken (sagen ja auch die Ernährungsgesellschaften). Die anderen sagen: Eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen allein über die Ernährung ist nicht machbar und eine Supplementierung sollte unbedingt erfolgen. Ich finde: Es kommt darauf an. Ich war früher selbst sehr lange extrem skeptisch gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln. Bis ich mich mehr mit diesem Thema beschäftigt habe und sehr viel darüber gelesen und gelernt habe.

Nicht alle Nahrungsergänzungsmittel sind per se schlecht oder führen direkt zu Überdosierung. Es gibt oft freigegebene Höchstmengen der Europäischen Behörden, an denen man sich orientieren kann. Manche sind wasserlöslich und ein Überschuss wird einfach über den Urin ausgeschieden (z.B. Vitamin C). Andere sollten auf keinen Fall eine lange Zeit extrem überdosiert werden, weil es sonst tatsächlich zu Problemen kommen kann (z.B. Vitamin D).

Der sicherste Weg ist immer: Messen, anpassen, wieder messen. 

Aber mindestens genauso wichtig ist es auch, im Nahrungsergänzungsdschungel die richtigen auszuwählen. Nicht alle Supplemente sind gut. Angefangen bei den enthaltenen Vitamin- oder Mineralstoffformen bis hin zu weiteren Zusätzen sollte man hier definitiv die Augen offen halten.

Wie teste ich Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe werden im Normalfall im Blut getestet. Dies kann bei deinem Arzt, in Laboren oder mit Testkits für Zuhause geschehen. 

Jedoch sollten gerade bei den Mineralstoffen einige Sachen beachtet werden. Denn häufig werden in Hausarztpraxen nicht ganz so aussagekräftige Blutwerte bestimmt. Zudem sind die Referenzbereiche häufig zu gering angesetzt. Welche genauen Werte du bestimmen lassen und welche Werte du anstreben solltest, wenn du deine Mineralstoffe und Vitamine testen lassen möchtest, erfährst du in meinem Workshop zu Mikronährstoffmängeln bei Fructoseintoleranz & Reizdarm.

 

Kann ich mit der Ernährung unterstützen?

Nahrungsergänzungsmittel sind, wie der Name schon sagt, Ergänzungsmittel. Sie können niemals die Ernährung ersetzen. Eine im individuellen Rahmen möglichst gesunde Ernährung ist immer die Basis. Manchmal muss man anfangs bestimmte Nährstoffe supplementieren, die im Verlauf (und mit dem Ausbau der vertragenen Lebensmittel) wieder weggelassen werden können. Manche Nährstoffe lohnt es, dauerhaft einzunehmen. Manche helfen temporär, z.B. bei einer Erkältung. Aber die Basis ist immer die Ernährung mit frischen Lebensmitteln. 

Da bei einer Fructoseintoleranz oder auch Reizdarm eine enorm individuelle Verträglichkeit herrscht, ist eine generelle Liste von Lebensmittel nur schwer umsetzbar. In meinem Workshop gebe ich aber eine Liste an potentiellen Lebensmitteln, die gut vertragen werden können und gebe Tipps.

 

Live-Workshop

Häufige Mikronährstoffmängel bei Fructoseintoleranz & Reizdarm

Du hast eine Fructoseintoleranz oder einen Reizdarm und bist dir unsicher, ob du mit wichtigen Nährstoffen versorgt bist? Dann ist der Workshop perfekt für dich!

Am Donnerstag, den 09.11.2023, um 19:30 Uhr gibt es einen Live-Workshop zu häufigen Vitamin- und Mineralstoffmängeln.

Dort erfährst du:

  • welche Nährstoffe bei Fructoseintoleranz & Reizdarm häufig fehlen
  • die Ursachen von Mikronährstoffmängeln
  • in welchen Lebensmitteln du die Nährstoffe findest, angepasst auf deine Unverträglichkeit
  • Tipps & Tricks zur besseren Nährstoffaufnahme
  • konkrete Blutwerte, wo du sie testen lassen kannst und welche Werte optimal wären
  • ob und wann es sich lohnt, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen
  • wie du gute Nahrungsergänzungsmittel von schlechten unterscheiden kannst
  • worauf du bei einer Supplementation achten solltest

Du kannst im Live-Workshop deine ganzen Fragen stellen.

Außerdem erhältst du die Aufzeichnung sowie ein umfangreiches Handout mit allen Informationen zum Nachlesen.

Meld dich noch bis zum 07.11. an!

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Ganzheitliche Ernährungsberaterin & Bloggerin

Hey, ich bin Anja

Ich bin das Gesicht hinter HOL.EAT und helfe als zertifizierte Ernährungs- und Gesundheitsberaterin Menschen mit diffusen Verdauungsbeschwerden, Unverträglichkeiten oder Reizdarm, wieder ein unbeschwertes Leben zu führen.

Ich habe selbst eine Fructose- und Laktoseintoleranz und kenne die Herausforderungen, die Sorgen und vielen Fragen nur zu gut. Ich zeige dir in meinem Coaching, wie du natürlich und ganzheitlich deine Darmgesundheit wieder in die richtigen Bahnen lenken kannst.

Meine Mission ist es, zu zeigen, dass auch eine angepasste Ernährung lecker, bunt und gesund sein kann und dass man sich selten mit dem Satz "Das ist jetzt halt so" abfinden muss.

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